Lily Drohne – Selfie Quadrocopter mit Actionkamera

Quelle: lily.camera

Die Lily Drohne gehört zu den Selfie Quadrocoptern, die mit ihrer Actionkamera eine Person autonom verfolgt und Bilder bzw. Videos aufnimmt.

Im Gegensatz zu den üblichen Quadrocoptern, die per Fernsteuerung per Hand gesteuert werden bzw. wo ein Flugplan vorher eingegeben werden muß, folgt die autonom fliegende Selfie-Drohne dem GPS-Trackersignal, das der Nutzer bei sich in der Hosentasche bzw. am Handgelenk trägt.

Quelle: lily.camera

Zusätzlich kann man über das GPS Tracking Device, das in jede Hosentasche passt, noch verschiedene Sonderfunktionen ansteuern und z.B. fotographieren.

Die Lily Drohne wurde von Antoine Balaresque und Henry Bradlow in Kalifornien entwickelt.

Der Quadrocopter ist vor allem für Action- / Sportaufnahmen interessant und gehört zu den derzeit angesagtesten Trends bei den Quadrocoptern.

 

Besonderheiten der Lily Selfie-Drohne / Quadrocopter

Zum Start wirft man die Lily Drohne in die Luft. Die Propeller fangen dann an sich zu drehen und der autonom fliegende Quadrocopter stabilisiert sich wenige Meter von der Person, die den GPS-Sender trägt, in der Luft. Wenn der GPS-Sender sich bewegt, folgt die Lily Drohne der betreffenden Person.

Sie passt dabei permanent die Flughöhe in Echtzeit an. Über eine App lassen sich auch vorprogrammierte Strecken einprogrammieren, die die Lily Drohne dann abfliegt.

Der autonom fliegende Quadrocopter ist ideal für alle Sportler (z.B. Läufer, Skifahrer, Snowboarder, Mountainbiker, Fahrradfahrer, Kajakfahrer, Tennisspieler, Fußballer, Wanderer, …) bzw. alle Personen / Abenteuerlustige geeignet, die sich bei ihren Sport- / Actionaktivitäten filmen möchten.

Anmerkung zum Video: Im Video wurde nur der Vorverkaufspreis genannt. Der reguläre Preis liegt bei ca. 999 Dollar. Die reguläre Aussendung verzögert sich auf voraussichtlich Sommer 2016.

technische Daten / Funktionen:

  • Flugzeit: ca. 20 Minuten bei einer Geschwindigkeit von ca. 24 km/h – bei einer größeren Geschwindigkeit reduziert sich die Flugzeit
  • Abstand: entfernt sich max. 30 m bzw. min. 1,75 m vom GPS-Signal
  • Flughöhe: kann max. 15 m bzw. min. 1,75 m hoch steigen
  • Akkus: Batterien laden sich innerhalb von 2 Stunden auf – wenn die Batterie zu Ende geht, gibt es einen Vibrationsalarm beim GPS-Signalgeber, wenn man hier nicht landet, landet Lily selbst
  • Kamera:
    • maximale Auflösung von 1080p bei 60 fps bzw. 120 fps bei 720p (für Zeitlupen interessant)
    • Fotos haben eine Auflösung von 12 Megapixel
    • Aufnahmebereich: 94° – besten Bilder kann man in einer Entfernung von 3 bis 10 m machen
    • auf einen Gimbal wird verzichtet – es gibt jedoch einen digitalen Bildstabilisator (wird auch bei der Parrot Bebop Drone verwendet)
  • Flugprofile:
    • folgt dem GPS-Signal automatisch – ein im GPS Tracker enthaltener Beschleunigungsmesser erkennt, wann man z.B. springt und paßt die Flughöhe entsprechend an
    • fliegt vorne, hinten bzw. seitlich
    • 360° Funktion (fliegt um das GPS-Signal herum)
    • vorprogrammierte Strecken
  • inkl. Micro-SD mit 4 GB Speicherkarte
  • Geschwindigkeit: max. 40 km/h (25 mph)
  • wasserdicht / staubdicht, d.h. kann auch aus dem Wasser heraus gestartet bzw. gelandet werden – geschützt nach IP67 (max. 1 m tief unter Wasser geschützt)
  • kann auf der Hand landen
  • Flug bis zu einer Windgeschwindigkeit von ca. 24 km/h möglich – flog am Strand auch schon mit einer Windgeschwindigkeit von 32 km/h, man sollte dies jedoch nicht ausreizen
  • läßt sich bequem im Rucksack transportieren, Maße: 26,1 x 26,1 cm Druchmesser, 8,18 cm hoch
  • GPS-Signalgeber verfügt über eine Funktion zur ferngesteuerten Aufnahme von Bildern
  • Gewicht: ca. 1,3 kg, schwarzes Gehäuse

Vergleich Lily vs. Airdog Selfie Quadrocopter

Zu den angesagtesten Selfie-Drohnen zählt Lily bzw. Airdog. Beide befinden sich derzeit noch in der Entwicklung und sollen 2016 auf den Markt kommen.

autonome Flüge / Sportprofile

Der autonom fliegende Airdog Quadrocopter verfügt über verschiedene individuell einstellbare Flugprofile für einzelne Sportarten, die während des Fluges geflogen werden können. Diese Funktion ist bei Lily bisher nicht bekannt. Man kann die Lily Drohne jedoch so einstellen, dass sie hinten, seitlich bzw. vorne fliegen / aufnehmen soll.

Die Lily Selfie Drohne soll eine Technologie enthalten, wo der Besitzer wiedererkannt und im Kamerabild günstig positioniert wird. Ebenso soll es eine Synchronisation mnit den Rotorblättern geben, so dass man sie im späteren Video nicht so hört.

Flugzeit

Bei der Flugzeit gibt es keine großen Unterschiede.

Einsetzbarkeit

Der GPS-Sender wird in der Hosentasche, in der Hand bzw. an einem wasserdichten Armband-Gehäuse am Handgelenk getragen. Bei Airdog wird der GPS-Sender am Oberarm befestigt.

Ein großes Plus der Lily Drohne ist der Wasserschutz. Sie kann auch im Wasser landen. Die Selfie Drohne ist damit auch für Wassersportler (z.B. Kajakfahrer, Katamaran-Segler, Ruderer, Schwimmer, …) interessant. Beim Airdog Quadrocopter ist die Wasserdichtigkeit dagegen nicht bekannt.

Vorteilhaft ist auch, dass man während des Fluges zusätzlich Bilder machen kann. Die 4 GB Speicherkarte läßt sich durch eine bessere Speicherkarte für wenig Geld ersetzen.

Im Vergleich zu Airdog (max. 65 km/h) ist Lily mit max. 40 km/h langsamer, d.h. sie kommt eher nicht für schnelle Skivideos bzw. Sportarten in Betracht.

Preis

Im Vergleich zum autonom fliegenden Quadrocopter Airdog soll die Lily Drohne in den USA im regulären Verkauf ca. 999 Dollar kosten. Sie ist damit günstiger als der Airdog, der über 1500 Dollar kosten soll.

Kritikpunkte bei autonom fliegenden Selfie-Drohnen

Ein generelles großes Manko bei allen autonom fliegenden Drohnen ist derzeit, dass sie keine Hindernisse erkennen können. So ist der Einsatz in der Nähe von Bäumen sehr eingeschränkt, da die autonom fliegenden Drohnen diese nicht erkennen. Bei Airdog behilft man sich hier mit einem speziellen Programm, wo der Quadrocopter exakt dem GPS-Signal folgt. Diese Programmfunktion ist jedoch bei Lily anscheinend derzeit nicht vorhanden.

Ein weiteres generelles Manko ist die begrenzte Flugzeit von rund 20 Min., die sich nur durch den Einsatz eines Ersatz-Akkus verlängern läßt.

Die Selfie-Drohne Lily soll im Sommer 2016 auf den Markt kommen.

 

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