Dönercopter – aktueller Stand und ausführliches Interview

Die Idee hinter dem Dönercopter in Freiburg ist bestechend: Man bestellt / bezahlt über eine App den Döner im Dönerladen. Der Verkäufer bestückt dann einen Quadrocopter mit Dönervorrichtung und der Dönercopter fliegt den Döner per GPS zum Besteller. Eine Minute vor der Ankunft erhält der Besteller dabei eine SMS über die baldige Lieferung. Das Paket wird dann aus 3 Meter Höhe abgeworfen. Zusätzlich überwacht eine Kamera, die mit der Zentrale verbunden ist, den ganzen Vorgang.

An diesem Projekt tüfteln Benedikt Böckenförde und Alexander Schmid in Freiburg schon seit einem Jahr und bauten mittlerweile die dritte Quadrocopter-Generation.

Die Entwickler steckten 40 Tsd. Euro im letzten halben Jahr in ihr Dönerprojekt, wobei der Dönercopter nun flugbereit ist und nicht mehr abstürzt. Die Drohnen fliegen maximal 30 Meter hoch und erreichen eine Geschwindigkeit von 50 bis 60 km/h.

Ein ausführliches Interview (bis 9:20) inkl. den aktuellen Stand gibt es hier:

Die Entwickler gehen davon aus, dass die Technik in einem halben Jahr einsatzbereit sein kann.

In der aktuell dritten Generation werden die Döner auch im Heizkissen warm gehalten. Das Ziel ist eine ganze Flotte von Dönercopter zu schaffen.

Allerdings hat das Freiburger Regierungspräsidium als zuständige Luftfahrt-Behörde nach wie vor Bedenken gegenüber diesem Projekt und erteilte ihnen eine Abfuhr für den regulären Flugbetrieb.

Aber es gibt schon Ausweichpläne – so könnten auch reiche Russen in St. Tropez mit Kaviar über das Meer auf ihren Luxusjachten beliefert werden.